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Leitwagen
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Einsatzleitwagen
(ELW) |
Dient
der Einsatzleitung zur Anfahrt und Erkundung von Einsatzstellen und als
Hilfsmittel zur Führung von Fahrzeugverbänden. (ELW 1; ELW 2;
ELW 3) (meist PKW- oder Bulli-Fahrgestell). |
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Löschfahrzeuge
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| Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) |
Dient
überwiegend der Brandbekämpfung. Das TSF ist ein Löschfahrzeug
mit einer "leichteren" feuerwehrtechnischen Beladung, sowie einer
Tragkraftspritze (TS). Die Besatzung besteht aus einer Staffel (1/5) (Zul.
Gesamtgewicht max. 3,5 Tonnen). |
Löschgruppenfahrzeug
LF 8/6 |
Das
LF 8/6 dient vornehmlich der Brandbekämpfung, zur Förderung von
Löschwasser und zur Durchführung technischer Hilfeleistungen kleineren
Umfangs. Es ist das kleinste genormte Löschgruppenfahrzeug und wird
hauptsächlich bei freiwilligen Feuerwehren eingesetzt. Das LF 8/6 verfügt
über einen 600-Liter-Wassertank und eine eingebaute Feuerlöschkreiselpumpe
(FP 8/8 - 800 L/min bei 8 bar Druck). Die Beladung gliedert sich in eine
vorgeschriebene Standardbeladung und einer individuellen Zusatzbeladung
nach örtlichen Belangen. Die Besatzung besteht aus einer Gruppe (1/8).
(Zul. Gesamtgewicht max. 7,5 Tonnen (Strasse) oder 9,5 Tonnen (Allrad)). |
Löschgruppenfahrzeug
LF 16/12 |
Das
LF 16/12 dient der Brandbekämpfung, zur Förderung von Löschwasser
und zur Durchführung technischer Hilfeleistungen kleineren Umfangs.
Es gehört zur "Grundaustattung" aller Berufsfeuerwehren und
grösseren freiwilligen Feuerwehren. Das LF 8/6 verfügt über
einen 1200-Liter-Wassertank und eine eingebaute Feuerlöschkreiselpumpe
(FP 16/8 - 1600 L/min bei 8 bar Druck). Die Beladung ist nach DIN vorgeschrieben.
Die Besatzung besteht aus einer Gruppe (1/8). (Zul. Gesamtgewicht max. 13,5
Tonnen). |
Löschgruppenfahrzeug
LF 16-TS |
Das
LF 16-TS dient der Brandbekämpfung, zur Förderung von Löschwasser
und zur Durchführung technischer Hilfeleistungen kleineren Umfangs.
Es ist mit einer vom Fahrzeugmotor angetriebenen Pumpe (FP 16/8), einer
Tragkraftspritze im Heck und einer feuerwehrtechnischen Beladung ausgestattet.
Es verfügt somit über 2 Pumpen, jedoch keinen Wassertank . Dieses
Fahrzeug sollte eigentlich aufgrund der Typenreduzierung wegfallen, wurde
jedoch auf Wunsch des Bundesamtes für Zivilschutz in der 9,5-Tonnen-Version
als "LF für den Katastrophenschutz" erhalten. |
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Tanklöschfahrzeuge
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Tanklöschfahrzeug
TLF 16/24-Tr |
Das
TLF 16/24-Tr dient vornehmlich aufgrund seines Löschwasservorrats zur
Durchführung eines Schnellangriffs und zur Versorgung von Einsatzstellen
mit Löschwasser. Es verfügt über eine vom Fahrzeugmotor angetriebene
Feuerlöschkreiselpumpe (FP16/8), einen 2400-Liter-Wassertank, eine
Schnellangriffseinrichtung, sowie eine nach DIN genormte feuerwehrtechnische
Beladung. Die Besatzung aus einem Trupp (1/2) (Zul. Gesamtgewicht 9,5 Tonnen). |
Tanklöschfahrzeug
TLF 16/25 |
Das
TLF 16/25 dient vornehmlich auf grund seines Löschwasservorrats zur
Durchführung eines Schnellangriffs und zur Versorgung von Einsatzstellen
mit Löschwasser. Es bildet jedoch auf grund der Besatzung (Sfaffel
- 1/5) eine eigenständige taktische Einheit. Es verfügt über
eine vom Fahrzeugmotor angetriebene Feuerlöschkreiselpumpe (FP16/8),
einen 2400-Liter-Wassertank, eine Schnellangriffseinrichtung, sowie eine
nach DIN genormte feuerwehrtechnische Beladung. (Zul. Gesamtgewicht 12 Tonnen). |
Tanklöschfahrzeug
TLF 24/50 |
Das
TLF 24/50 dient auf grund des grossen Löschwasservorrats hauptsächlich
zur Brandbekämpfung (z.B. auf Autobahnen). Es ist mit einer Feuerlöschkreiselpumpe
(FP 24/8 - 2400 L/min bei 8 bar Druck), einer Schnellangriffseinrichtung
(30 m Schlauch), einem Löschwasserbehälter (5000 Liter) und einemSchaummittel-Tank
(500 Liter) ausgestattet. Des weiteren besitzt es einen auf dem Dach montierten
Schaum-Wasser-Werfer und eine genormte feuerwehrtechnische Beladung. Die
Besatzung besteht aus einem Trupp (1/2) (Zul. Gesammtgewicht 17 Tonnen). |
| "Waldmeister" |
In einigen Bundesländern
gibt es noch unterschiedliche Wald-TLFs, die der Brandbekämpfung in
Wald- und Weidelandschaften dienen (je nach individueller Landesstruktur)
- Z.B. des TLF-W Typ "Niedersachsen" oder "Brandenburg".
Diese Fahrzeuge verfügen über Allrad-Antrieb und gelten als Sonderbedarf. |
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Schlauchwagen
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Schlauchwagen
SW 2000-Tr |
Dieser
Schlauchwagen dient zum Verlegen von max. 2000 Meter B-Druckschläuchen
und zum Nachschub an Druckschläuchen (z. B. bei Wasserförderung
über besonders lange Strecken). Die Beladung besteht aus 100 x 20 Meter
B-Druckschlauch, einer Tragkraftspritze (TS 8/8) und einer leichten feuerwehrtechnischen
Beladung. Die Besatzung besteht aus einem Trupp (1/2). (Zul. Gesamtgewicht
9 Tonnen). |
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Rüstwagen
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Rüstwagen
RW 1 |
Der
RW1 enthält alle Geräte zur Durchführung einfacher technischer
Hilfeleistungen - auch grösseren Umfanges. Desweiteren verfügt
der RW1 über eine festeingebaute Zugeinrichtugen mit maschinellem Antrieb
(Seilwinde) und einen 12 kVA-Generator. Die Besatzung besteht aus einem
Trupp (1/2). (Zul. Gesamtgwicht 9 Tonnen - immer Allrad-Fahrgestell). |
Rüstwagen
RW 2 |
Der
Rüstwagen 2 enthält die zur Durchführung nahezu aller technischer
Hilfeleistungen - auch grösseren Umfanges - benötigten Geräte
und Einrichtungen. Desweiteren verfügt er über eine fest eingebaute
Seilwinde, einen Generator (15 - 20 kVA) und einen am Fahrzeug fest montierten
Lichtmast (2000 Watt). Die Besatzung besteht aus einem Trupp (1/2). (Zul.
Gesamtgewicht 12 Tonnen - immer Allrad!). |
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Hubrettungsfahrzeuge
- Drehleitern
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Drehleitern
dienen der Feuerwehr zum Retten von Mensch und Tier aus grossen Höhen
und zum Vortragen eines Löschangriffs, ausserdem zum Durchführen
spezieller technischer Hilfeleistungen. Man unterscheidet folgende Drehleiter-Typen
nach Ausladung und max. Rettungshöhe:
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| DL(K) 12-9 |
Nenn-Rettungshöhe 12 Meter
bei einer Nenn-Ausladung von 9 Metern
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| DL(K) 18 -12 |
Nenn-Rettungshöhe 18 Meter
bei einer Nenn-Ausladung von 12 Metern
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| DL(K) 23-12 |
Nenn Rettungshöhe 23 Meter
bei einer Nenn-Ausladung von 12 Metern
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Eine Drehleiter
besteht aus Fahrgestell und Aufbau, eingerichtet zur Aufnahme eines Trupps
(1/2) und einer feuerwehrtechnischen Beladung, sowie einem Hubrettungssatz,
bestehend aus Leitergetriebe mit aufricht-, ausfahr-, und drehbarem Leitersatz
mit (DLK) oder ohne (DL) Rettungskorb.
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Gerätewagen
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| GW-G 1 |
Der GW-G1 dient dem Umweltschutz
und stellt die Geräte bereit, die zur Durchführung von Sofortmassmahmen
bei der Bekämpfung von Unfällen mit gefährlichen Stoffen
und Mineralölen erforderlich sind. Der GW-G1 wird in der Regel zusammen
mit einen wasserführenden Löschfahrzeug eingesetzt. (Zul. Gesamtgewicht
3,5 Tonnen - nur Strassen-Fahrgestell!). |
| GW-G 2 |
Der GW-G2 dient dem Umweltschutz
und stellt die Geräte bereit, die zur Durchführung von Sofortmassmahmen
bei der Bekämpfung von Unfällen mit gefährlichen Stoffen
und Mineralölen erforderlich sind. Der GW-G2 wird in der Regel mindestens
zusammen mit einen wasserführenden Löschfahrzeug und einem Rüstwagen
eingesetzt. (Zul. Gesamtgewicht 7,5 Tonnen - nur Strassen-Fahrgestell!). |
| GW-G 3 |
Der GW-G3 dient dem Umweltschutz
und stellt die Geräte bereit, die zur Durchführung von umfangreichen
Sofortmassmahmen bei der Bekämpfung von Unfällen mit gefährlichen
Stoffen und Mineralölen erforderlich sind. Der GW-G3 wird in der Regel
mindestens zusammen mit einen wasserführenden Löschfahrzeug und
einem Rüstwagen eingesetzt. Auf mindestens 3 Seiten muss ein Witterungsschutz
vorhanden sein. (Zul. Gesamtgewicht 11 Tonnen - nur Strassen-Fahrgestell!). |
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Wechselladerfahrzeuge
mit Abrollbehälter
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Wechselladerfahrzeuge
(WLF) mit Abrollbehältern (AB) dienen der Feuerwehr zum Transport
von speziellen feuerwehrtechnischen Einsatzmitteln. Die Besatzung besteht
immer aus einem Trupp (1/2). Beispiele für "aufsattelbare"
Abrollbehälter sind:
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| AB-G (Gefahrgut) |
Ähnliche Beladung wie GW-G.
In manchen Städten ersetzen entsprechende AB-Gs auch einen Gerätewagen |
| AB-A (Atemschutz) |
Ist mit einer grossen Anzahl
an Atemschutzflaschen und Masken ausgestattet. Ggf. auch technische Einrichtungen
zu befüllen von Atemgasflaschen. AB-As dienen dem Nachschub an Atemschutzgeräten
bei Grosschadenslagen. Es gibt allerdings in manchen Städten auch einen
Gerätewagen-Atemschutz (GW-A). |
| AB-S (Strahlenschutz) |
Enthält Geräte und
Schutzkleidung die bei Einsätzen mit Radioaktivität benötigt
werden. |
| AB-S (Schaum) |
Abrollbehälter auf dem
grosse Schaummittel-Tanks montiert sind. Der AB-S sorgt an grossen Einsatzstellen
für den Nachschub an Schaummittel. |